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kinderstadt 2016

Kinderstadt 2016 “Halle an Salle”

Wer hat an der Uhr gedreht?!

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Tausende Jahre Menschheitsgeschichte liegen hinter uns. Was hat die Vergangenheit damit zu tun, wie wir hier und heute leben?

In der Kinderstadt 2016 tauchen wir ein in alte Kulturen aus fernen und nahen Ländern: Besucht das “Reich der Mitte”, das Alte Ägypten, das sagenumwobene Mittelalter, den “Wilden Westen” und andere Orte aus längst vergangenen Zeiten. Wie und wovon haben die Menschen dort gelebt? Woran glaubten sie? Was kam auf ihren Tisch? Wie wurde gesprochen, geschrieben, regiert, gefeiert? Seid Zeitdetektive und helft, die Geheimnisse ungelöster Fälle der Geschichte zu knacken! Welche Spuren der Vergangenheit führen bis in unsere Zeit? Und wie kann man trotz der Unterschiede das Miteinander in der Kinderstadt gestalten?

Doch stellt sich nicht nur die Frage, woher wir kommen, sondern auch, wohin die Reise gehen könnte. In der Zukunftswerkstatt ist alles möglich – träumen, philosophieren, tüfteln, konstruieren. Probiert es aus!

Im bewährten Format findet die 8. Kinderstadt “Halle an Salle” für alle zwischen 7 und 14 Jahren auf über 7000 m² Fläche auf der Wiese neben dem Peißnitzhaus statt.

Buchung für Schulklassen (Klassenstufen 1 – 5), Hort- und Feriengruppen ab September unter www.kinderstadt-halle.de und telefonisch bei Katrin Preuk (Besucherservice) unter 0345-5110776.

Die Kinderstadt “Halle an Salle”

“Halle an Salle” findet im Sommer 2016 schon zum 8. Mal statt. Seit 2002 gibt es aller zwei Jahre eine Kinderstadt auf der Peißnitzinsel. Die Idee, in Halle eine Kinderstadt zu bauen, kam vom Thalia Theater. Das Thalia Theater führt das große Projekt zusammen mit vielen Kooperationspartnern und Unterstützern durch.

Damit das große Planspiel rund um das Stadtgeschehen auch durchgeführt werden kann, müssen jedes Mal wieder viele Gelder und Spenden organisiert werden. Außerdem ist es wichtig, dass sich Leute finden, die bei der Vorbereitung mithelfen und vor allem die verschiedenen Bereiche der Kinderstadt betreuen, wenn diese geöffnet hat.

Kinderstädte gibt es auf der ganzen Welt. Allein in Deutschland gibt es etwa 50, die sich auf einer eigenen Internetseite vorstellen, darüber hinaus sind es noch viel mehr. Die erste Kinderstadt in Deutschland wurde 1972 in München eröffnet und hieß “Mini-München”.

Das Spielprinzip ist überall ähnlich: Kinder spielen Stadt. Sie können in verschiedenen Berufen arbeiten und erhalten dafür Geld in einer Währung, die nur für diese Kinderstadt gültig ist. Sie können sich mit einer eigenen Geschäftsidee selbstständig machen und auch als Stadtoberhaupt kandidieren. Dabei sammeln sie viele Erfahrungen, die auch für das Leben außerhalb der Kinderstadt nützlich sind.

Jede Kinderstadt ist ein Original und es gibt sehr viele verschiedene Spielarten.

Hier bekommt ihr einen Einblick in die diesjährige Kinderstadt 2016

Was ist das Typische an der Kinderstadt in Halle?

“Halle an Salle” wird zusammen mit Kindern immer ab Januar des Kinderstadtjahres vorbereitet. Der Kinderrat trifft sich einmal in der Woche und diskutiert Fragen zur Stadtgestaltung und Gesetzesgebung. Außerdem werden auf Workshops mit Schulklassen und Hortgruppen viele Ideen zusammengetragen, die in die Planung der Kinderstadt mit einfließen.

“Halle an Salle” verändert deshalb von Mal zu Mal sein Gesicht. Der Aufbauprozess gestaltet sich demzufolge sehr aufwändig. 6 bis 7 Wochen Aufbauzeit werden eingeplant. Die Kinderstadt hat dann 5 Wochen geöffnet. 2 Wochen nach der Schließung ist die Wiese vor dem Planetarium wieder leer.

Die Währung von “Halle an Salle” heißt “Hallörchen”. An jeder Station wird der gleiche Lohn ausgegeben. Ob es Steuern für die Stadtkasse geben wird oder ob sich die Kinderstadt durch Spenden ihrer Bürger finanziert (wie 2014) entscheidet der Kinderrat im Vorfeld. Damals wurden Spenden für öffentliche Bauprojekte und für Feste gesammelt.

Die Kinder erhalten ihr Geld an der Bank. Jedes Jahr gibt es einen neuen Hallörchenentwurf.

Hat man 3 Stunden gearbeitet, vollzieht sich der Statuswechsel vom Sallunken zum Sallenser. Jetzt kann man sich selbständig machen und auch für das Stadtratsamt kandidieren.

Am Stadtspiel teilnehmen dürfen nur Kinder zwischen 7 und 14 Jahren. Alle anderen können mit einem Visum an einer Stadtführung teilnehmen.